Die Zähne

Die Zähne des menschlichen Gebisses dienen in erster Linie der Zerkleinerung der Nahrung. Sie erfüllen damit eine wichtige Aufgabe bei der Nahrungsaufnahme, denn sie bereiten die Nahrung für die Verdauung vor. Im Normalfall besitzt jeder Mensch 32 Zähne, die gleichmäßig auf Ober- und Unterkiefer verteilt sind. Eine Ausnahme bildet das Milchgebiss kleiner Kinder, welches lediglich aus 20 Zähnen besteht.

Allgemein gesprochen bestehen Zähne aus 4 wesentlichen Bestandteilen: dem Zahnschmelz, dem Zahnbein, dem Wurzelzement und dem Zahnmark.

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Zahnschmelz (Enamelum) : Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper und widersteht selbst stärksten Kräften. Dennoch können Dauerbelastungen und Säuren den Zahnschmelz über einen längeren Zeitraum schädigen. Der Zahnschmelz ist nicht erneuerbar.

Zahnbein (Dentin) : Das Zahnbein liegt direkt unterhalb des Zahnschmelzes. Es ist durchzogen von vielen kleinen Kanälen, die bei empfindlichen Zahnhälsen Reize von außen nach innen leiten.

Wurzelzement (Cementum) : Das Wurzelzement bedeckt das Zahnbein im Bereich der Wurzel. Dort wo Wurzelzement und Zahnschmelz aufeinander treffen spricht man vom Zahnhals.

Zahnmark (Pulpa) : Das Zahnmark besteht aus lockerem Bindegewebe mit Nerven, Blut- und Lymphgefäßen und befindet sich in einer Höhle im Dentin. Über ein kleines Loch an der Wurzelspitze versorgt die Pulpa den Zahn mit Nährstoffen.